DAS MUSEUM DER UNIVERSITÄT
The University Museum

| adresa: | No. 4 Mihail Kogălniceanu Street, RO-400084 Cluj-Napoca |
| tel: | +40-264-591471 |
| fax: | |
| e-mail: | amstan@staff.ubbcluj.ro |
| web: | see web page |
| Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 9.30-13.30 Uhr. Die Voranmeldung ist empfohlen. |
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| Eintrittskarten | |
| Voller Preis | 2 RON |
| Schüler, Studierende und Rentner/innen | 1 RON |
| Studierende und Personal der BBU | Kostenlos |
Kontaktperson: | |
Konzipiert um die besonders reiche Tradition des Klausenburger universitären Lehrwesens währen der letzten Jahrhunderte zu präsentieren, sowie auch die Tätigkeit der Lehrenden und Studierenden verschiedener Fakultäten, die besonderen Beiträge der rumänischen Gelehrten aus Siebenbürgen zum Patrimonium der Kultur und Wissenschaft der Welt, wurde das Museum der Klausenburger Universität im April 2001 ins Leben gerufen. Ab Januar 2002 funktioniert das Museum in einer erweiterten Form.
Die Sammlungen des Museums zählen derzeit über 750 Originalstücke und Faksimile (Studentenausweise, Jahrbücher, Lehrbücher, Dokumente, Diplome, Fotos, verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen, Medaillen, usw.). Aufgrund dieser Sammlung wird die Geschichte und die Tätigkeit der verschiedenen Kollegien, Fakultäten und Universitären rekonstruiert, die bis zum heutigen Tag in Klausenburg existiert haben.
Unter den Exponaten muss die Sammlung der alten Fotos hervorgehoben werden (über 500 Fotoklischeen), die in eindeutigen Bildern die wichtigsten Momente des universitären Lebens darstellen, vor allem während der Zwischenkriegszeit.
Das Museum ist in zwei Hauptteilen gegliedert:
- Die permanente Ausstellung
- Die Reserve des Museums - zugänglich den Fachleuten für Forschungs- und Dokumentationszwecke.
Eine Minibibliothek beinhaltend Referenzen bezüglich der Geschichte der rumänischen Universitäten befindet sich im Aufbau.
Im Rahmen der Grundausstellung sind die Exponate in mehreren kronologischen und thematischen Abschnitten eingeteilt.
Die ersten Ausstellungsflächen präsentieren Informationen über die Studierende und Lehrer der Kollegien, doe durch verschiedenen katholischen oder protestantischen Orden in Klausenburg eingerichtet wurden, im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts. Später folgen die wichtigsten Aspekte der Entwicklung der ungarischen Franz-Josephs-Universität zwischen den Jahren 1872-1918, in der Zeit in welcher Siebenbürgen Teil der österreichisch-ungarischen Monarchie gewesen ist.
Die Darstellung der Momente der Entwicklung der rumänischen Universität "König Ferdinand" (1919-1945) nimmt den größten Platz der permanenten Ausstellung des Museums ein. Diese Sektion ist reich an den ausgestellten Objekten und Fotos; diese bieten den Besucher/innen nicht nur Informationen über das damalige wissenschaftliche Leben der Universität, sondern auch Angaben über die Gebäuden und Anlagen die zur Verfügung der Studierenden und den Lehrkräften zur Verfügung standen, und welche konstant erweitert worden sind, vor allem unter der Leitung des Rektors Prof. Florian Ştefănescu Goangă. Hier erwähnen wir die Ausstellungsflächen über das Akademische Kolleg (Heute Universitätshaus) wo dieses Gebäude im Jahr seiner Einweihung, 1937, abgebildet ist. Die politischen Aspekte der Tätigkeit der Professoren der Klausenburger Universität, oder die Studentenbewegungen dieser Zeit, die Tätigkeit des Studentenzentrums "Petru Maior" wurden nicht außer Acht gelassen. Eine spezielle Aufmerksamkeit wurde den Jahren des Zweiten Weltkriegs gewidmet, als die rumänische Universität aus Klausenburg ihre Exiltätigkeit in Sibiu/Hermannstadt und Timisoara/Temeswar aufnahm und versucht hat, den neuen Bedingungen sich anzupassen.
Nach der Instauration des Kommunismus in Rumänien hat es in Klausenburg in der Zeitspanne 1945-1959 zwei separate Universitäten gegeben, die rumänischsprachige "Victor Babeş", und die ungarischsprachige Universität "Bolyai", deren Tätigkeit auch im Rahmen des Museums geschildert ist, einschließlich die Repressionsaktionen des kommunistischen Regimes gegen einige Professoren und Forscher dieser Einrichtungen.
Im Rahmen der permanenten Ausstellung wird auch die Entstehung der Babes-Bolyai-Universität dokumentiert, durch die Vereinigung der zwei oben erwähnten Universitäten im Jahr 1959, gefolgt durch die Entwicklungen dieser neuen Einrichtung vor und nach dem Jahr 1989, nach welchem die Babes-Bolyai-Universität eine multikulturelle Einrichtung auf europäischem Niveau geworden ist, mit vielen Bildungsmöglichkeiten die den Studierenden angeboten sind, und gekennzeichnet durch das hohe Niveau der betriebenen wissenschaftlichen Forschung.
Eine besondere Ausstellung ist den hervorragenden Persönlichkeiten der Klausenburger Universität gewidmet, die während ihrer Geschichte einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Universität und zum Fortschritt der Wissenschaft und Kultur geleistet haben - wie Emil Racoviţă, Constantin Daicoviciu, Hermann Oberth, Lucian Blaga, Petre Sergescu, Eugen Speranţia şi alţii.




