Fakultät für Geografie

Die Geografie, als ein akademischer Bereich, hat eine ausgewiesene und lange Tradition an der Alma Mater Napocensis. Im Jahr 1919, zwei berühmte Persönlichkeiten der damaligen geografischen Forschung, Emmanuel de Martonne und George Vâlsan, haben die Grundlagen des modernen Geographiestudiums in rumänischer Sprache an der Universität des Oberen Daziens, gegründet im ersten Jahr nach der rumänischen Vereinigung, gelegt. Die mühsame, leidenschaftliche und verantwortungsvolle Arbeit mehrerer Generationen von Meistern und Forschern, das wissenschaftliche Werk und das Beispiel ihres Lebens, haben auf einer überzeugenden Weise die Werte der Tradition festgelegt: Professionalismus, Erfahrung, Prestige, nationale und internationale Anerkennung.

Die heutige Fakultät für Geografie, als Teil der berühmten und prestigevollen "Babeş-Bolyai"-Universität, verfügt zweifelsohne auch über die "Werte der Jugend": Dynamismus, Erfindergeist, Offenheit und Pragmatismus. Diese haben sich hauptsächlich nach 1994 bewährt, als unsere Fakultät eine autonome Einrichtung im Rahmen der Universität geworden ist. Wenn bis 1990 an der Fakultät für Geografie höchstens 100 Studierenden an einem einzigen Diplomstudium-Programm immatrikuliert waren, studieren heute an unserer Fakultät über 2.000 Studierende an fünf Bachelor-, vier Master- und an dem Promotionsprogramm. Seit den damaligen Zeiten hat sich der Professorenkorps, der immer die Fachelite darstellte, erheblich erneuert und die Bedingungen des Studiums in den Bibliotheken, Amphitheatern, Labors und Praktikumsanlagen wurden zu den höchsten Standards erhoben, sowohl an der "Mutterfakultät" als auch an den akademischen Außenstellen in Bistritz, Gheorgheni, Sighetu-Marmaţiei und Zalău, gegründet um den Bedürfnissen der jungen Studierenden, welche ihr Studium in der Nähe ihrer Wohnorte folgen wollen, gerecht zu werden.
Univ.-Prof. Dr. Danut Petrea – Dekan der Fakultät für Geografie

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