Vizerektorat für Internationale Beziehungen

Verantwortlicher Vizerektor für die Internationalisierung

Prof. Dr. Toader Nicoară

Str. M. Kogălniceanu nr. 1, Cluj-Napoca

Telefon + 40 264 405300* DW 5476
Fax 0264-591906
E-mail nicoaratoader@staff.ubbcluj.ro

Sekretärin: Corina Costea

Sprechstunden: Dienstag, 11:00-13:00


Das zuständige Vizerektorat für Internationalisierung

Bestimmt und koordiniert die Politik der Internationalisierung der Universität Babes-Bolyai

Fördert die Erweiterung des Studienangebotes der Universität, der Joint-Degree-, sowie auch der gemeinsamen Forschungsprogramme

Organisiert Veranstaltungen, Kolloquien und Seminare auf nationaler und internationaler Ebene

Fördert und ermöglicht die internationalen Mobilitätsprogramme für Lehrende und Studierende der Universität

Fördert die Wahrnehmung der Universität im internationalen universitären Netzwerk und mittels der internationalen Veranstaltungen.

Koordiniert die Tätigkeit des Zentrums für Internationale Kooperation

 

Die internationale Kooperation an der Universität Babes-Bolyai

 

Wie bereits bekannt, ist die Universität Babes-Bolyai in der nationalen und internationalen akademischen Welt durch ihr multikulturelles Profil gekennzeichnet, sowie auch durch die klar formulierte nationale und internationale Öffnung. Dank dieser zwei Aspekte, die auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene Stärken darstellen, erfreut sich die internationale Präsenz und Kooperation einer erhöhten Wahrnehmung, da sie zwei wichtige strategische Ziele des jetzigen, durch den Rektor Professor Andrei Marga geleiteten, Führungsteams darstellen.

Die strategischen Zielsetzung der Universität, für die Zeitspanne 2008-2012, verfolgt ihre Umwandlung in eine internationale Universität und zu einer Eliteuniversitäten in der Welt.

Somit strebt die BBU, in dieser genannten Zeitspanne, einen ehrenvollen Platz im Rankingsystem der internationalen Universitäten unter den besten 500 an.

Die Formel „UBB 500“ wurde zum Losungswort, dem sich alle Bestrebungen um die innere Mobilisierung und die internationale Kooperationen unterordnen.

Deswegen entwickeln sich die Tätigkeiten der internationalen Kooperation in die folgende strategische Richtunge:

1. Die internationale Kooperation verfolgt systematisch den Zuwachs von Studierenden an der Universität, implizieren möchte man mindestens 10% Auslandsstudent/innen.

2. Die Umsetzung von umfassenden Kooperationsvorhaben mit wissenschaftlichen und institutionellen Auswirkungen (Errichtung von Zentren, Institute, Forschungslaboratorien, Forschungs- und Bildungsprogramme) in Zusammenarbeit mit anerkannten und berühmten internationalen Partnern.

3. Zwecks Steigerung der internationalen Wahrnehmung organisiert die BBU eine wichtige Anzahl von regionalen und kontinentalen Zusammenkünfte, und bestrebt sich zum Zentrum von internationalen wissenschaftlichen und akademischen Veranstaltungen zu werden. (z.B. in der letzten Zeit stattgefundenen Veranstaltungen zu den Themen: Die Finanz- und Wirtschaftskrise. Ursachen, Folgen, Schlussfolgerungen; Europa in den Krisen der heutigen Welt; Universitäre Kooperation und Wettbewerb. Methoden des universitären Rankings usw.)

4. Die BBU hat sich in der internationalen Debatte um die Entwicklung der Universitäten und deren Beziehungen zu den Problemen der Gesellschaft in der Epoche der Globalisierung impliziert. Gleichwohl erlangte die Universität eine systematische und aktive Präsenz im System der wichtigen internationalen Veranstaltungen.

5. Wir haben die massive Teilnahme der Fachleute (Lehrkräfte und wissenschaftliche Mitarbeiter) im Rahmen der wissenschaftlichen und beruflichen Vereine gefördert, sowie auch deren Teilnahme an einer großen Anzahl an herausragenden wissenschaftlichen Veranstaltungen und Zusammenkünfte – als Teilnehmer, Mitglieder in Doktoratskommissionen oder in integrierten Forschungsgruppen.

6. Gleichzeitig haben wir uns bestrebt, die Spitzen unserer wissenschaftlichen Forschung (Schulen, Persönlichkeiten, Werke) in den internationalen Kreislauf einzubeziehen; dies gilt auch für die Errungenschaften der Bildung – Joint-Master-Programme, Doktoratskooperationen, fortgeschrittene Studien- und Forschungsprogramme sowohl durch das traditionelle Lernen, wie auch durch nicht traditionellen Methoden (Fernstudium, e-learning).

7. Die internationale Kooperation verfolgt den systematischen Zuwachs der Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen unserer Universität in internationalen Sprachen, im Rahmen der ISI-Bewertung, die Publikation in berühmte ausländische Verlage, die Präsenz in internationalen Datenbanken, die Zunahme der Anzahl der internationalen Auszeichnungen die den Lehrenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität verliehen werden.

8. Die internationale Kooperation fördert und bezweckt eine nennenswerte Vermehrung der Anzahl der Bücher und Studien die in Zusammenarbeit mit berühmten ausländischen Verlagshäusern in internationalen Sprachen erscheinen.

9. Die internationale Kooperation bemüht sich um eine massive Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Messen, zwecks Bekanntmachung des Studienangebots der BBU, um im bedeutenden Maß ausländische Studierende für alle Stufen des Studiums anzuwerben.

10. Wir haben gleichermaßen die Anknüpfung an Beziehungen der angewandten Forschung zu den internationalen Unternehmen auf europäischer, zentraleuropäischer und nationaler Ebene unterstützt. Die Realisierung dieser strategischer Ziele setzt eine Bestrebung zur inneren institutionellen Entwicklung voraus und der Erhöhung der Qualität der wissenschaftlichen Forschung, der didaktischen Leistungen, der institutionellen Organisation, die sich im hohen Niveau der Bildung der Studierenden und Absolvent/innen der BBU und in der internationalen Relevanz der wissenschaftlichen Forschung widerspiegeln.

Gleichzeitig erfordert die jetzige Strategie der internationalen Kooperation unserer Universität auch die Auslotung der Partner – berühmte Universitäten aus jedem Land, vor allem diejenige die zu den Eliteuniversitäten des jeweiligen Landes gehören.

Die internationalen Kooperationen haben sich aus folgenden Koordinaten entwickelt:

1. Kooperationen auf der Ebene der didaktischen institutionellen Einrichtungen (Diplom- oder Magisterstudium in Form der Joint-Master-Programme), Doktoratsstudium (in Kooperation). Um diese Ziele erreichen zu können wird das Studienangebot auf Englisch und in anderen internationalen Sprachen präsentiert.

2. Auf der Ebene des Diplomstudiums strebt man an, dass Curriculum harmonisch zu gestalten, die vorhandenen Fachrichtungen zu stärken und neue, zeitgemäße Bildungsrichtungen anzubieten. Die BBU hat die Errichtung von akademischen Außenstellen in Ländern bewirkt, in denen sich mehrere rumänisch-sprechende Menschen befinden. Es wird dort traditionelle Bildung, vorwiegend mit modernen Bildungsmaßnahmen, angewandt(Fernstudium, e-learning).

3. Auf dem Niveau des zweiten Studienzyklus hat man Joint-Master-Programme eingerichtet, mit der Teilnahme von drei oder vier Partneruniversitäten; somit kann man den Absolvent/innen ein zweites Diplom oder eines seitens mehrerer Universitäten anbieten. Wir haben auch die Teilnahme mehrerer Partnern aus Europa in dieser Zusammenarbeit in Betracht genommen (Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich usw.), um mehrere Magisterprogramme im Rahmen des Erasmus Mundus-Programms anbieten zu können.

4. Im Bereich des Doktoratsstudiums versuchen wir die Anzahl der wissenschaftlichen Betreuer/innen zu erhöhen, sowie auch Betreuer/innen von berühmten Universitäten heranzuziehen, in allen Zweigen der Wissenschaft. Die Steigerung der Qualität der Dissertationen und ihre Veröffentlichung in internationalen Sprachen oder an hochrangigen Verlagen aus dem In- und Ausland sind Folgen unserer Bestrebungen. Die Einführung des Doktorats in Kooperation bezweckt die Verleihung hochwertiger wissenschaftlichen Titel, sowie auch die Präsenz von wissenschaftlichen Betreuer/innen die international berühmte Persönlichkeiten aus der Wissenschaft sind und natürlich auch die Teilnahme der Lehrkräfte unserer Universität als Mitarbeiter, Gastprofessoren oder wissenschaftliche Betreuer/innen an den Partneruniversitäten.

5. In der wissenschaftlichen Forschung hat jeder Lehrstuhl, Fakultät oder autonome Forschungseinrichtung ihre wissenschaftlichen Forschungsprogramme eingebracht, die eine hohen Stellenwert haben – dies geschah durch Teilnahme an regionalen Programmen, an Kooperationen in Europa oder außerhalb unseres Kontinents. Des weiteren durch folgende Vorhaben:

-Organisierung gemeinsamer Forschungsstrukturen (Institute, Zentren, Seminare);

-Veranstaltung periodischer, wissenschaftlicher Events auf höchstem Niveau und die Förderung von gemeinsamen Publikationen (Bände, Werke, Ausgaben in Kooperation), Publizierung gemeinsamer Zeitschriften und Periodika mit internationaler Relevanz.

6. Man hat die Affilierung der vorhandenen Forschungseinrichtungen an wichtigen Instituten und Zentren gefördert, um internationale Netzwerke im Bereich der Eliteforschung zu schaffen. Die Einrichtung internationaler Institute oder ihrer Zweigstellen an der BBU stellt eine Priorität für die internationale wissenschaftliche Kooperation dar (z.B. Konfuzius-Institut, Kulturzentrum der Russischen Föderation usw.)

Um die Präsenz der wissenschaftlichen Leistungen zu stärken, wurde die Teilnahme der Lehrkräfte der UBB als Mitglieder in den Ausschüssen der ausländischen Fachpublikationen unterstützt.

7. Um mehr ausländische Studierende zugewinnen, die an der BBU absolvieren, wurden – vor allem auf den höheren Stufen der Bildung (Magister- und Doktoratsstudium) – folgende Bestrebungen durchgeführtt:

- die Miteinbeziehung möglichst vieler Student/innen aus den benachbarten Ländern (Ukraine, Moldawien, Serbien, Mazedonien, usw.);

- die Stärkung der Präsenz der Studierenden aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten (Türkei, Zypern, Israel, Tunesien, Marokko, Senegal usw.) durch direkte Kontakte und den universitären Netzwerke der Kooperation durch die Frankophonie;

- die Eröffnung gegenüber Räumen außerhalb Europas und des Orients (Japan, China, Südkorea, Indien, usw.)

- Die Erkundung des Marktes und die Platzierung unserer Angebote in Lateinamerika (Mexiko, Brasilien, Peru, usw.)

8. Um die Sichtbarkeit der UBB und ihrer Studienprogramme zu erhöhen, hat jede Fakultät oder in einer nationalen oder internationalen Partnerschaft, Kurse und Sommerschulen mit internationaler Beteiligung veranstaltet.

9. Wir waren und sind bestrebt regionale Kooperationsprojekte umzusetzen, die alle Möglichkeiten einer wissenschaftlichen und akademischen Kooperation für Rumänien als EU-Mitgliedsstaat realisieren. Im Rahmen dieser Kooperationen hat die UBB folgende Prioritäten festgelegt:

- Kooperation mit den Universitäten in Mittel- und Südosteuropa;

- Kooperation mit Universitäten aus dem deutschsprachigen Raum;

- Kooperation mit Universitäten aus dem frankophonen Gebiet und dem Mittelmeerraum;

- Kooperation im dem östlichen Orient;

- Kooperation im osteuropäischen und ehemals sowjetischen Gebieten.

10. Um die Effizienz zu steigern und maßgebende Ergebnisse zu erreichen, hat sich die Arbeitsweise des Zentrums für Internationale Kooperation dynamisiert und ist somit effizienter geworden; jeder Zuständige pflegt regelmäßig die Beziehungen mit den Verantwortlichen von den Lehrstühlen, Departments und Fakultäten der Universität. Mindestens ein Tag pro Woche wird der direkten Kooperation vor Ort mit den Vertretern der Fakultäten genutzt. Die konkreten Resultate sind aus der Anzahl der Studierenden, den finalisierten Forschungsprojekten und gemeinsamen Publikationen, die auch eine erhebliche finanzielle Förderung voraussetzen, zu ersehen.

11. Für die Präsentation des internationalen Profils der Universität hat das Zentrum für Internationale Kooperation, zusammen mit den Fakultäten, Materialien ausgearbeitet und betreibt ein intensives Promoting der internationalen Kooperationsprogramme und aller Bedingungen, die den Studierenden und Lehrkräften zwecks Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit zur Verfügung stehen. Für eine bessere Darstellung des akademischen Angebots und Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit wird die UBB ihre Präsenz an den internationalen Messen steigern.

Eine erfreuliche Folge dieser Maßnahmen ist der Neustart und der Anfang älterer oder neuerer Kooperationsvorhaben mit traditionellen oder neuen Partnern aus verschiedenen Regionen.

Es wurde außerdem auch die enge Kooperation mit den mitteleuropäischen Universitäten auf ein neues Niveau gehoben. Nach Ungarn, dass eines unserer privilegierten Partnerländer darstellt, gibt es exzellente Kooperationen mit unseren Partnern aus Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien.

Wir haben unsere Kooperationsabkommen mit den westeuropäischen Universitäten (Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland) erneuert; derzeit arbeiten wir an einem gemeinsamen Programm mit Universitäten aus Spanien und Portugal und an der Verbesserung der Zusammenarbeit mit Universitäten aus Großbritannien und den nordischen Ländern.

Es wurde auch das Kooperationsprogramm mit dem entfernten östlichen Raum aufgenommen – durch die Organisierung des Departments für orientalische Sprachen, die Errichtung mehrerer Kulturzentren und didaktische Forschungsprogramme (z.B. mit Japan, Südkorea, China, Vietnam und dem asiatischen Südosten). Das Programm läuft derzeit und wird seine Ausdehnung auch auf andere wichtige Universitäten aus dieser Region in Erwägung ziehen.

Es wurde auch das komplexe Kooperationsprogramm mit den Universitäten aus der Russischen Föderation und dem ehemals sowjetischen Raum neu gestartet (z.B. mit den Universitäten aus Nishni Novgorod, Saransk, Moskau, St. Petersburg, Omsk), mit Universitäten aus der Ukraine (Odessa, Kiev, Ujgorod, Lviv/Lemberg) und mit Universitäten aus Zentralasien (Alma Ata).

 

Prof. Dr. Toader Nicoara

Zuständiger Vizerektor für Internationale Präsenz und Kooperation