Der multikulturelle Charakter

 

Gelegen in einer Gegend mit einem ausgeprägten interethnischen und interkonfessionellen Charakter, hat sich die UBB als Hauptrichtung ihrer Entwicklungsbestrebungen den Multikulturalismus gewählt. Unter den StudentInnen und den Lehrkräften der Universität befinden sich ethnische Rumänen, Ungarn und Deutsche sowie auch Vertreter der Roma.

Von den 21 Fakultäten der Universität bieten 17 Fakultäten Studiengänge in rumänischer und ungarischer Sprache an und 11 auf rumänisch und deutsch. Es gibt auch zwei Fakultäten - evangelisch-reformierte Theologie und römisch-katholische Theologie - an welchen das Studium ausschließlich in ungarischer Sprache stattfindet. Zusamengefasst, bietet unsere Universität Studien für kurze oder längere Dauer in 111 Fachrichtungen an (99 auf rumänisch, 59 auf ungarisch, 8 auf englisch, je eine auf Französisch und Italienisch und zwei auf Ukrainisch).

Diese multikulturelle Struktur ist auch im Bereich des Postgraduierten-Studiums ersichtlich und ebenfalls im Rahmen des Kurzstudiums durch die 15 akademischen Außenstellen (je nach der Gegend in der sich diese befinden) in ganz Siebenbürgen.

An der UBB sind 1275 titularisierte Lehrkräfte tätig und ungefähr 56.000 Studenten immatrikuliert, von welchen 3526 DoktorantInnen sind; 3920 Lehrkräfte aus dem Lehrwesen der Grund- und Mittelstufe besuchen unsere Postgraduierten-Vorlesungen für die Vorbereitung des I. und II. Grades, sowie auch des Definitivats.

Die ungarisch- und deutschsprachigen StudentInnen haben das Recht an allen Vorlesungen teilzunehmen und können ihre VertreterInnen in den Professorenräten und im Universitätssenat durch Abstimmung wählen.

Um diese multikulturellen Struktur zu verfestigen, werden alle Stellungen innerhalb der Universität (vor allem die Leitstellen) nach den drei ethnisch-sprachlichen Komponenten organisiert. Es ist festgelegt, dass in jeder Fakultät die Vizedekans- und Sekretärsstelle einem VertreterIn der ungarischen oder deutschen Minderheit zugeteilt wird, um die Tätigkeit der eigenen, sprachlichen Studienrichtungen koordinieren zu können. Zusätzlich wird auf der zentralen Ebene jede dieser Studienlinien von je einem VizerektorIn vertreten und es gibt es je deutsch oder ungarischsprachiges Mitglied des Senatskollegiums und von einem Generalsekretariat. In der exekutiven Leitung der Universität befinden sich somit 20 VertreterInnen dieser Ethnien auf der Ebene der Vizerektoren, Dekane, Vizedekane, wissenschaftliche Sekretären und Departmentsleiter.

Kundgebung betreffend der vergleichenden Evaluierung des multikulturellen Profils der UBB im Kontext der heutigen Regelungen und Praktiken in Europa. (durchgeführt im Auftrag des Universitätssenats in der Sitzung vom 19. Dezember 2005).

Im Jahr 1995 haben die akademische Gemeinschaft und der Universitätssenat , durch die Charta der UBB sowie auch durch andere fundamentale Entscheidungen, die Neuorganisierung der UBB auf drei Studienlinien (rumänisch, ungarisch, deutsch), gemäß der historischen und kulturellen Ausrichtung Siebenbürgens beschlossen. Das damalige Rektorat hat eng mit der akademischen Körperschaft und mit den StudentInnen - rumänische, ungarische, deutsche, jüdische und mit anderen ethnischen Abstammung - zusammengearbeitet, sowie auch mit den demokratischen Kräften des Landes und mit den internationalen Behörden, um der UBB eine moderne, funktionelle Organisationsform mit einem modernen, relativ neuen Profil im europäischen Raum zu verleihen. Das Rektorat hat in der internationalen Fachliteratur über die unternommenen Schritte, sowie auch über die Ergebnisse berichtet (siehe Andrei Marga, Experiencing Multicultural Organization ... , in "Higher Education in Europe", 1, 1998; Andrei Marga, Reforming the Postcomunist University , in "Journal of Democracy", Washington DC, 2, 1997 usw.)

Die UBB wurde dreimal hochqualifizierten, internationalen Evaluierungen unterzogen (vom Hohen Kommissar der OSZE , 2000; European University Association , 2001; Salzburg Seminar , 2002), deren Ergebnisse auch veröffentlicht worden sind (siehe den Band International Evaluations at Babes-Bolyai University , Cluj University Press, 2004); unsere Universität wurde auch von über 400 ProfessorInnen und DozentInnen aus verschiedenen Ländern besucht. Alle Bewertungen fielen positiv aus.

Trotz aller Unverständnisse, die von dem relativ neuen Profil ausgingen, trotz der bleibenden Fehler der rumänischen Regierungspolitik das Universitätswesen betreffend und der verfehlten Maßnahmen der "Reform" - da es offenbar ist, dass die Stagnation der Reformen oder "akephale" Reformen überall den Ausbruch von Gefühle als Reaktion verursacht - wird das Profil der UBB von allen objektiven Betrachtern als ein bedeutender europäischer Erfolg betrachtet . Alle Parameter der Entwicklung der UBB (Diversifizierung der Fachrichtungen, Anzahl der StudentInnen, Anzahl der Lehrkräfte, Möglichkeiten für ein Studium in der Muttersprache, Entscheidungsautonomie der Studienlinien, Möglichkeit der professionellen und administrativen Kommunikation in der Muttersprache, die Qualität des Studiums im größten Teil der Fachrichtungen, usw.) bekräftigen diese Evaluierung. Es ist seit dem Jahr 1995 an der UBB keine Beschwerde mehr betreffend ethnischer Diskriminierungen oder Störungen des multikulturellen Systems eingegangen, welches, wie jedes Organisationssystem, letztendlich nicht nur vom System an sich abhängt, sondern auch von denjenigen, die ihm zum Leben verhelfen .

Wie es auch die Staatsurkunden beweisen, hat nur die Regierung Mugur Isarescu institutionell und materiell das neue Profil der UBB unterstützt. Die anderen Regierungen und politischen Parteien haben nur ausgenutzt was an der UBB geschaffen wurde, ohne diese Einrichtung auf irgendeiner Weise zu unterstützen . Deshalb gehört der Verdienst der Erweiterung der Fachrichtungen, der Studienplätze in der Muttersprache, der Erhöhung der Anzahl der Lehrkräfte, der Investitionen in die Infrastruktur, der Zusicherung der funktionellen Autonomie der Lehrstühle, Kollegien, Studienlinien, usw. nicht irgendeiner politischen Gruppierung, sondern gänzlich der akademischen Gemeinschaft der UBB .

Am Anfang wurde das Projekt der multikulturellen Universität von den AnhängerInnen des traditionellen Monokulturalismus bezweifelt, denen das Rektorat und der Senat der UBB damit geantwortet haben, dass das neue Profil eine bessere Lösung für Siebenbürgen darstellt. Es ist aber eine Tatsache, dass die ProfessorInnen, DozentInnen, LektorInnen und AssistentInnen mit einer gründlichen professionellen Ausbildung - mit einem erwiesenen wissenschaftlichen Wert der durch international anerkannte Publikationen bewiesen ist - mit rumänischer, ungarischer, deutscher, jüdischer, ukrainischer usw. Abstammung, das multikulturelle Projekt unterstützt haben und es auch heute noch tun . Im Jahr 2005 wurde dieses Projekt zum Gegenstand einer Debatte, ausgelöst von Personen, die nicht nur das Doktorat in ihrem jeweiligen Fach nicht abgeschlossen hatten, sondern auch, ohne sich zu informieren, falsche Angaben und Evaluierungen ohne Rückhalt in Umlauf brachten, um diejenige Menschen zu täuschen, die keine Gelegenheit hatten, nach Klausenburg zu reisen. Wir geben hier an - nur mit dem Wunsch, die Wahrheit wiederherzustellen - zwei von den rückhaltlosen Evaluierungen die in Brüssel und später in Rumänien vorgestellt worden sind zu besprechen.

Die erste behandelt das mehrsprachige und multikulturelle Profil der UBB. Wir führen die statistischen Daten nicht mehr an (die aus der Broschüre der UBB für statistischen Daten entnommen werden können), sondern reihen synthetisch (ohne aber irgendein wichtiges Detail zu überspringen) die Ergebnisse des objektiven Vergleichs der UBB mit anderen mehrsprachigen und multikulturellen Universitäten aus Europa (Bolzano - Italien; Helsinki und Abo-Akademy - Finnland; Tartu - Estland; Fribourg - Schweiz; Tetovo - Mazedonien), aus der Sicht der Vorschriften und deren inneren Funktionalität auf.

Die Regelungen müssen als solche betrachtet werden. Nur danach kann man Interpretationen in die Diskussion einbringen, die mehrteilig sein können (wir erwähnen noch, dass die Satzungen und Grundvorschriften dieser Universitäten in Kürze von DoktorantInnen und TrägerInnen des Doktortitels, die an der UBB Forschungen im Bereich der Organisierung der Universitäten unternehmen, veröffentlicht werden, auf Initiative des Akademischen Rates , so dass jeder, jede BürgerIn eine eigene Meinung entwickeln und Kommentare hinzufügen kann).

Wir beharren nicht auf dem Vergleich mit zwei anderen europäischen Universitäten - Strasbourg (Frankreich) und Bratislava (Slowakei), die, zusammen mit der Universität Klausenburg, in anderen Nationalstaaten nach dem ersten Weltkrieg integriert worden sind. Man muss noch hinzufügen, dass, verglichen mit Strasbourg und Bratislava, die UBB die einzige ist, die ein Studium in der Muttersprache, durch vollständige Studienlinien in der jeweiligen Sprache anbietet und in diesem Sinne mehrsprachig ist . Die Universität Bratislava erklärt sich, durch ihre Satzung "nationale Universität der Republik Slowakei". Zusammen mit der Universität Strasbourg, teilt die UBB die Sorge für die Zusicherung eines diversifizierten theologischen Studiums gemäß den Konfessionen aus der Umgebung .

Die Universitäten Abo-Akademy, Fribourg, Tartu verstehen sich, wie die UBB, als mehrsprachige Einrichtungen. Die Sprachenpolitik des Landes - in Finnland und der Schweiz - ist durch Gesetze geregelt, die in den gesetzgebenden Körperschaften angenommen worden sind und nicht durch die Universität. Die nationale Gesetzgebung ist in den zwei Ländern unterschiedlich, mit den jeweiligen Konsequenzen. Man muss betonen, dass die UBB in dieser Frage mit derselben Offenheit umgeht, wie die Universitäten aus der Schweiz oder aus Finnland, aber in einem anderen Verfassungsrahmen . Man kann auch beobachten, dass an der Universität Tartu 40% der Vorlesungen der Studiengänge in einer Muttersprache der Landessprachen stattfinden müssen, d.h. in der estischen Sprache. Die UBB unterscheidet sich von diesen Universitäten dadurch, dass durch ihre Charta die Studienlinien eingerichtet worden sind und diese eine eigene Vertretung und Entscheidungsautonomie auf allen Ebenen genießen (Lehrstuhl, Fakultät, Universität). Anders gesagt, gewährt die UBB die sprachliche und kulturelle Spezifizität nicht nur durch den Inhalt des Studiums, sondern auch durch dessen Verwaltung .

An den europäischen Universitäten gibt es Fakultäten als solche, also ohne eine ethnische oder sprachliche Färbung an welchen man in verschiedenen Sprachen studieren kann. Es gibt keine parallelen Fakultäten an einer Universität. Die UBB ist eine der Universitäten die über Fakultäten verfügt, an welchen man in verschiedenen Sprachen studieren kann . An der UBB haben wir eines der differenziertesten sprachlichen Systeme in Europa, jeder StudentIn kann frei die Sprache wählen, in der das Studium stattfinden wird (rumänisch, ungarisch, deutsch oder eine andere internationale Sprache).

Von allen Mitgliedern der Familie der mehrsprachigen und multikulturellen Universitäten werden die Entscheidungen durch die bekannte Vorgehensweise der Demokratie getroffen, durch die Professorenräte der Fakultäten und die Universitätssenate (oder durch die jeweiligen äquivalenten Einrichtungen). An diesen Universitäten gibt es keine spezifischen Einrichtungen für die Vertretung der sprachlichen oder ethnischen Gruppen. Als Unterschied dazu sind an der UBB - vorgesehen durch die Charta - die Studienlinien auf jedem Niveau (Lehrstuhl, Fakultät, Universität) organisiert und vertreten . Die Universität aus Tetovo verfügt auch über ein International Board . Die UBB hat eine ähnliche Einrichtung entwickelt durch die Schaffung, im Jahr 2003, des International Advisory Board .

Es ist allerdings offensichtlich, dass die Lage des Multikulturalismus und der Mehrsprachigkeit verfälscht wurde, als man vorwarf, dass sich an der UBB die Lage nicht so darstellt wie in Europa. Die Fakten - die von jedem Gutgesinnten festgestellt werden können - berechtigen uns zu behaupten, dass an der UBB die Organisierung in derselben Weise vorhanden ist, wie in Europa und dass mehrere Aspekte - die Möglichkeit eines Studiums in der Muttersprache, die Verwendung der Muttersprache, des Treffens von autonomen Entscheidungen - hier sogar fortgeschrittener sind, als im Fall anderer europäischen Universitäten . Jedermann kann die Vorschriften dieser Universitäten einsehen um dies selbst feststellen zu können.

Außerdem wurde noch - und wir schreiten jetzt zur zweiten Evaluierung - auch die Meinung des Hohen Kommissars der OSZE für Minderheiten falsch dargestellt, als diese in den Texten die nach Brüssel gesandt worden sind, aufgeführt wurde. Der Hohe Kommissar der OSZE für Minderheiten behauptete: "At my request, a number of international education experts drew up a number of recommendations regarding the increase of the number of subjects taught in the minority languages and the revision of the university charter in such a way that full equality of three lines of study - Romanian, Hungarian and German - would be assured. The positive attitude of the rector, Mr. Marga (who was also Minister of Education at the time), helped considerably in ensuring the acceptance of most of our proposals. However, the UDMR was not satisfied with the further expansion of the multicultural system at the Babes-Bolyai University . It continued to insist on the need for a separate Hungarian language state university. As a first step in that direction, a private university - Sapientia - was set up. Without state financial assistence, it will have few opportunities to expand. It receives most of its support from Hungary . Clearly the Hungarian parties in both Slovakia and Romania prefer a system of separate higher education. This can perhaps be partially explained by their fear that in a common higher education institution for majorities and minorities the interests of the majority tend to prevail. But it could also be explained by a reluctance to follow the path of integration which some leaders of the minorities demonstrate"

(Die Aussage des Hohen Kommissars der OSZE , Max van der Stoel, publiziert in Jan De Groff, Gracienne Lauwers (eds.), Cultural and Educational Rights in the Enlarged Europe, Wolf Legal Publishers, Nijmegen, 2005, pp. 82-83). Wer diese Behauptung des Hohen Kommissars der OSZE liest, kann gleich feststellen, dass die Probleme nicht auf der Ebene der UBB liegen, sondern außerhalb der Universität, in den politischen Aktionen der Parteien aus Rumänien .

Wir schließen mit drei Berichtigungen. Die erste ist, dass sich "mehrsprachig" und "multikulturell" auf die Organisierung der Universität beziehen. Gegenstände wie die Struktur des Lehrplans, der Fachrichtungen, die Zusicherung der Finanzierung, die öffentliche Staatssprache, die demographische Verteilung in Siebenbürgen, die gegenseitigen subjektiven Affinitäten zwischen den Menschen usw. sind offenbar keine Organisationsprobleme der Universität auf Makroebene und sind auch, genau gesehen kein Teil der Debatte über den Multikulturalismus (wenn der Begriff nach seinem eigentlichen Sinn, gemäß der heutigen Fachsprache aufgegriffen wird) .

Man kann natürlich immer über die Modalitäten der Verbesserung der Funktionalität und der Leistungen diskutieren. Aber die Teilnehmer an einer solchen Debatte - dies ist die zweite Berichtigung - müssen überzeugt sein, dass die Wahrheit die einzige Grundlage bildet, auf der man etwas Dauerhaftes bauen und die Wahrheit weiterhin befördern kann .

Andererseits bildet die ethnische Zugehörigkeit kein berufliches Kriterium und die UBB, wie eine jede Universität die sich respektiert, hat die beruflichen Werte zu fördern. Ein beruflicher Misserfolg einer Person, egal wer diese Person ist, ist kein Zeichen der ethnischen Diskriminierung. Die dritte Berichtigung ist diejenige, dass die UBB vernünftig vorgeht, wenn sie das multikulturelle Profil pflegt, das sie in den letzten Jahrzehnten berühmt gemacht hat und dieses weiterentwickelt - wie es die europäischen ExpertInnen konstant und beharrend empfehlen - in der Richtung einer multikulturellen Betrachtung des heutigen Europas, durch eine offene, auf Argumenten basierende Strategie die sich an den Kultus für wissenschaftliche Leistung und Kompetitivität anlehnt .

 

Mehrsprachigkeit, Multikulturalismus, Autonomie

 

Die UBB ist die älteste akademische Einrichtung Rumäniens; sie setzt die siebenbürgische akademische Tradition fort, die durch das Jesuitenkolleg begonnen wurde – herbei geführt durch ihre Gründung durch den Fürsten Stephan Báthory im Jahr 1581 in Klausenburg.

Die UBB synthetisiert die gesamte kulturelle, wissenschaftliche und konfessionelle Tradition Siebenbürgens. Die UBB entwickelt ein multikulturelles und mehrsprachiges Lehrprogramm gemäß den zurzeit in Rumänien geltenden Gesetzen und im Einklang mit den europäischen Werten.

Die Symbole und Inschriften in den Sprachen der ethnischen Gemeinschaften aus Siebenbürgen sind an der UBB anwesend.

Das System der multikulturellen Organisation, das durch die Charta der UBB eingeführt wurde (1995), macht das komplette Studium in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache möglich, sowie auch das Studium der Judaistik, auf allen Ebenen der akademischen Ausbildung: Diplom-, Magister-, Doktoratsstudium, Fernstudium und Weiterbildung. Dieses System gewährt, durch angemessene Vorschriften, die Autonomie der rumänischen, ungarischen und deutschen Studienlinien und das Recht dieser, die eigenen Entscheidungen im Bereich des Personals, der internationalen Kooperation, der wissenschaftlichen Forschung, sowie auch die Herausgabe der Publikationen in den jeweiligen Sprachen - rumänisch, deutsch oder ungarisch zu treffen.

Die Vorschriften der UBB respektieren die Interessen der rumänischen, ungarischen, deutschen und jüdischen Mitglieder, sowie auch die Gesetze des rumänischen Staates, die Kriterien der Leistung und des Professionalismus.

Die Multikulturalität hat die UBB zur größten und komplexesten Universität Rumäniens gemacht. Niemals bis jetzt haben an der wichtigsten Universität Siebenbürgens so viele Rumänen studiert; niemals haben hier so viele Ungarn studiert und niemals war die Entfaltung des Studiums in deutscher Sprache so breit; niemals wurde die Geschichte und Kultur des jüdischen Volkes auf einer so erweiterten Weise studiert. Und niemals war die Diversifizierung der Fachrichtungen so entwickelt gewesen.

Spezialisierte internationale Einrichtungen - der Hohe Kommissar der OSZE für Minderheiten, Salzburg Seminar, European University Association - haben das mehrsprachige und multikulturelle System an der UBB positiv bewertet.

Erstrangige Universitäten aus europäischen Ländern, mit welchen die UBB Abkommen für universitäre Kooperationen unterzeichnet hat, organisieren regelmäßig Treffen für die Gestaltung der Kooperationsprogramme und haben dieses multikulturelle System geschätzt.

Die Empfehlungen des hohen Kommissars OSZE für Minderheiten für die Perfektionierung des multikulturellen Systems wurden gänzlich in die Charta aufgenommen und ab dem Jahr 2001 in Anwendung gebracht.

Die UBB fördert konstant den Professionalismus, die Kompetitivität für die Integration des universitären Lehrwesens in den europäischen Raum. Bis heute hat es keine Beschwerde betreffend einer ethnischen Diskriminierung gegeben. Alle internationalen Bewertungen fielen bis jetzt positiv aus.

 

REKTORAT

AKADEMISCHER RAT

GENERALSEKRETARIAT

STRUKTUR DES SENATS

 

VERWALTUNG DER FAKULTÄTEN
Hervorgegangen aus den Akademischen Wahlen 2004

 

Fakultät für Mathematik und Informatik

Rumänische Linie : DekanIn, 1 VizedekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Physik

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Chemie und Chemie-Ingenieurwissenschaften

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn

Fakultät für Biologie und Geologie


Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Geologie

Rumänische Linie: DekanIn, 2 VizedekanInnen, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Umweltwissenschaften

Rumänische Linie: DekanIn, VizedekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: SekretärIn

Fakultät für Juristische Studien

Rumänische Linie: DekanIn, VizedekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Sprachwissenschaften

Rumänische Linie: DekanIn, VizedekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Geschichte und Philosophie

Rumänische Linie: DekanIn, 1 VizedekanIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, KanzlerIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Soziolofie und Sozialassistenz

Rumänische Linie: DekanIn, 1 VizedekanIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften

Rumänische Linie: DekanIn, 1 VizedekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, 2 SekretärInnen
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungsmanagement

Rumänische Linie: DekanIn, 2 VizedekanInnen, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Europastudien

Rumänische Linie: DekanIn, 2 Vizedekane, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Business

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Politik-, Verwaltungs- und Kommunikationswissenschaften

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, 2 SekretärInnen
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Sportwissenschaften und Körperkultur

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: 1 VizedekanIn, SekretärIn
Deutsche Linie: SekretärIn

Fakultät für Orthodoxe Theologie

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Griechisch-Katholische Theologie

Rumänische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Evangelisch-Reformierte Theologie

Ungarische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Römisch-Katholische Theologie

Ungarische Linie: DekanIn, KanzlerIn, ChefsekretärIn

Fakultät für Theater- und Fernsehkunst

Rumänische Linie: DekanIn, ChefsekretärIn
Ungarische Linie: SekretärIn